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Cheryl Strayed. Der große Trip (2012)

Bericht von einer Extrem-Wanderung, fesselnd, wenn auch mit viel amerikanischem Pathos.

Mit 26 Jahren ist Cheryl an einem Tiefpunkt angekommen. Der Krebstod der Mutter, die Scheidung von ihrer großen Liebe, ihre Flucht in kurze Affären und Drogen, das College nicht beendet … Da fällt ihr ein Reiseführer über den Pacific Crest Trail in die Hände und irgendwann beschließt sie, dass sie diese Wanderung machen wird.

Ohne irgendwelche Erfahrungen mit längeren Wanderungen, nur mit angelesenem Wissen macht sie sich in Kalifornien auf den Weg. Mit einem viel zu schweren Rucksack, den sie kaum tragen kann und deshalb „Monster“ nennt. Mit dem festen Vorsatz, die Angst einfach nicht zuzulassen.

Von der kalifornischen Wüste geht es in den Schnee der Sierra Nevada und durch Oregons Wälder bis zur Brücke der Götter. Dabei geht es natürlich extrem anstrengend zu, aber sie erlebt auch viele wunderbare Naturmomente und trifft besondere Menschen.

Auch wenn man selbst so eine Tortur nicht ernsthaft in Erwägung zieht, ist dieses Buch auf jeden Fall ein spannender Erlebnisbericht.

Cheryl Strayed. Der große Trip. Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst. München: Random House, 2013. | Wild. New York: Knopf, 2012. Aus dem Amerikanischen von Reiner Pfleiderer

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